Austritt

Verlässt eine versicherte Person die Stiftung, bevor ein Vorsorgefall eintritt, hat sie Anspruch auf eine Austrittsleistung. Diese wird mit dem Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung fällig und gemäss den Angaben der versicherten Person (Austrittsformular) übertragen oder ausbezahlt.

Es bestehen drei Möglichkeiten:

  • Vergütung an die neue Vorsorgeeinrichtung
  • Vergütung an Dritte zur Gutschrift auf einem Freizügigkeitskonto respektive zur Errichtung einer Freizügigkeitspolice
  • Barauszahlung (mit Einschränkungen möglich, gemäss Reglement und gesetzlichen Vorgaben)

Wer nach dem Austritt aus der Vorsorge FinTec nicht unmittelbar einer neuen Vorsorgeeinrichtung beitritt (z.B. Urlaub, Weiterbildung, persönliche Gründe), eröffnet mit Vorteil ein Freizügigkeitskonto bei einer Bank eigener Wahl.

Barauszahlung von Mitteln der beruflichen Vorsorge

Gemäss den gesetzlichen Vorgaben sind die Bedingungen für eine Barauszahlung:

a) Endgültiges Verlassen der Schweiz (auswandern)

  • Die Barauszahlung erfolgt erst nach erfolgter Abmeldung der versicherten Person bei der Wohngemeinde.
  • Seit 1. Juni 2007 ist eine Barauszahlung des obligatorischen Teils einer Freizügigkeitsleistung nicht mehr möglich, falls die betreffende Person in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder EFTA weiter versicherungspflichtig ist.

Infobroschüre

b) Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit

Die versicherte Person hat den Nachweis für die Ausübung einer selbständigen Erwerbstätigkeit zu erbringen und zu bestätigen, dass sie der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht mehr untersteht.

Die Vorsorge FinTec erwartet zu diesem Zweck:

  • Bestätigung der zuständigen AHV-Ausgleichskasse, dass die betreffende Person die AHV-Beiträge als selbständig Erwerbender tätigt.
  • Handelsregistereintrag, falls die betreffende Firma darin eingetragen wird.
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